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286 Re: Forenrollenspiel: Yokai Academy am Di Feb 21, 2012 10:22 pm

Sayuri


Spongebob
Spongebob
Ich saß schon eine Weile in der Kantine und überlegte mir wie ich zum nächsten Schlag ausholen könnte. Jemand hatte meine Spinnen entdeckt. Nach dem ich meine getötete Spinne sah schickte ich zwei weitere auf den Weg sich die Schule mal genauer anzusehen. Ich saß auf der Fensterbank und ließ meine Beine baumeln. Im Moment schien nicht großes passiert zu sein. Ich sah durch den Raum ich erblickte Sayoko und ihren Freund doch die olle Hexe war nicht dabei.
Hm. Ob sie wieder bei den verrückten Wolfheini ist?? Wohl möglich. Er muss sich ja beschützen. Zeit Verschwendung, aber das war ja nichts Neues. Bei den beiden saß noch jemand. Ein neuer Freund der Bande? Ich musterte ihn neugierig. „So wie es aus sieht kann er ihre Anwesenheit nicht leiden. Ha Ha.“ Ich kaute eine Weile auf meinem Fingernagel rum und beobachtende das Ganze.
Doch von zu großer neugier getrieben schlich ich mich näher um etwas vom Gespräch mit zu bekommen. Plötzlich sprang der Typ hoch und krümmte sich. Ich sah wie sich sein Mund bewegte und irgendwas sagte doch konnte ich es nicht ganz verstehen. Ich versuchte seine Lippen zu lesen und das einzige was ich erkannte war „Fisch“. Ich sah mich um. An dem Tisch bei dem ich mich versteckte stand ein Glas Wasser, ich griff danach und machte mich mit einem Satz auf zum Tisch der Drein.
Ich stand neben dem Typen der versuchte sein Essen drin zu halten. Ich grinste breit. Erst sah ich zu Sayoko und ihrem Freund rüber dann zum dem andren Bubi. Nun machte ich ein auf unschuldig. „Ich habe von weiten gesehen das es dir nicht gut geht, hier etwas Wasser.“ Er starrte auf das Glas Wasser und wich leicht zurück. „Hm, stimmt etwas nicht? Es ist doch nur Wasser!“ Ich grinste. Ich drängte ihm das Wasser regelrecht auf. Sein Blick wurde immer wirrer. Ich beugte mich leicht zu ihm und flüsterte: „Es ist auch eiskalt….“ Mit diesen Worten schüttete ich das Wasser über seine Füße. „Von Null auf Hundert nicht wahr?“ Ich sprang auf den Nachbartisch und wartete seine Reaktion ab, die nicht allzu lange auf sich warten ließ.

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287 Re: Forenrollenspiel: Yokai Academy am Mi Feb 22, 2012 6:01 pm

Leam


Letzer Aufenthaltsort: Unbekannt
Letzer Aufenthaltsort: Unbekannt
"Bleib fern von mir" sagte er leise, seine ganze Haltung zeigte, dass ihm schlecht war. Im ersten Moment war ich noch besorgt, doch mit seiner nächsten Aussage verwandelte sich diese Besorgnis in Wut und Empörung.
"Komm mir nicht zu nahe, Fisch."
'Fisch. Ich stinke also wie ein Fisch. Er ekelt sich vor mir, findet mich widerwärtig und abstoßend.'
Ich erhob mich langsam von meinem Platz und funkelte ihn böse an. Meine Angst vor ihm wich vollständig und wurde ersetzt durch blanke Verachtung.
'Dieser räudige, dreckige, kleine Wolfsköter, der noch nie etwas von Manieren oder Höflichkeit gehört hat, hat es allen ernstes gewagt, mich derart zu beleidigen. Mir reicht's! Das lasse ich ganz sicher nicht auf mir sitzen!'
Doch bevor ich meiner Wut Luft machen konnte, sah ich wie Ginger, den ich vorher gar nicht bemerkt hatte, Wasser über Enmas Füße schüttete.
„Von Null auf Hundert nicht wahr?“ sagte er und sprang auf einen Nachbartisch. Aus Verwirrung beschloss ich erst einen Moment abzuwarten, bevor ich mit ihm Abrechnen würde.

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288 Re: Forenrollenspiel: Yokai Academy am Mi Feb 22, 2012 6:19 pm

Sayoko war empört, was auch zu verstehen war. Sie stand langsam auf und wollte schon etwas sagen, da kam jemand mit einem Glas Wasser auf mich zu.
„Ich habe von weiten gesehen das es dir nicht gut geht, hier etwas Wasser.“ Ich starrte das Wasser an. Es war Leitungswasser. Reiner und jünger als das Wasser der Natur, aber immer noch Wasser. Ich machte einen Schritt zurück.
Oberste Priorität: Überleben.
„Hm, stimmt etwas nicht? Es ist doch nur Wasser!“ Er grinste übers ganze Gesicht. Es schien ihm Spaß zu machen, mich zu ärgern.
Oberste Priorität: Überleben.
Er beugte sich zu mir rüber. „Es ist auch eiskalt….“
Oberste Priorität: Überleben.
Er schüttete mir das Wasser über die Füße
Oberste Priorität: Überleben.
Wasser, kalt, nass. Mein Herz schlug schneller.
Oberste Priorität: Überleben.
"Von Null auf Hundert nicht wahr?"
Oberste Priorität: Überleben.
Er sprang auf einen Tisch.
Oberste Priorität: Überleben.
Mein Herz raste, mein Gesichtsfeld verengte sich.
Oberste Priorität: Überleben.
Er hatte mich angegriffen.
Oberste Priorität: Überleben.
Von ihm ging Gefahr aus.
Oberste Priorität: Überleben.
Was sollte ich tun?
Oberste Priorität: Überleben. Überleben. Überleben.
Oberste Priorität: ...

ELIMINIERUNG!
...ÜBERLEBEN!

Etwas machte Klick in meinem Kopf und alles wurde auf Automatik umgeschaltet. Ich knurrte, zuerst leise, doch es schwoll zu einem wütenden Brüllen an. Ich schrie und während ich schrie, streckten sich meine Muskeln und ich verwandelte mich in meine Yokai-Gestalt.
Ich stand auf zwei Beiden, was mich gut über zwei Meter groß machte und ich schrie erneut. Mit einem einzigen Schlag zerschmetterte ich den Tisch, auf dem der Junge stand und bis eben noch gegrinst hatte. Sayoko und Ryo wichen erschrocken zurück.
Ich brüllte noch einmal. Ich wollte töten. Ich musste töten. Mein Instinkt befahl es mir. Mit entblößten Zähnen versuchte ich, dem Jungen den Hals durchzubeißen, doch ein plötzlicher Schlag auf dem Kopf hielt mich davon ab. Plötzlich wurde alle Luft aus meinen Lungen gepresst und ich bekam sich auch nicht wieder. Ich keuchte und versuchte Luft zu kriegen, während ich auf den Boden fiel.
Mein Sichtfeld verdunkelte sich. Irgendwann hörte ich auf ich zu wehren und versank in die Welt der Finsternis. Dass ich mich in meine Menschengestalt zurückverwandelte, bemerkte ich bereits nicht mehr.



Kuromaru starrte den Jungen am Boden an. Er schlief seelenruhig. Das war also sein Schützling. Interessant, aber gefährlich. Er schien von seinen Instinkten beherrscht zu werden. Kuromaru hatte als Tengu keine Ahnung davon. Vielleicht würde Kita etwas darüber wissen, schließlich war er selbst ein Wolfsyokai. Kuromaru würde ihn später fragen.
Er wandte sich den schockierten Beobachtern zu.
"Legt euch niemals mit einem Wolfsyokai an, der instinktiv handelt. Es könnte das Letzte gewesen sein, was ihr jemals tut." Er schaute zu dem Hexer, der vor Schock erstarrt auf Enma blickte. "Das gilt besonders für dich."

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289 Re: Forenrollenspiel: Yokai Academy am Mi Feb 22, 2012 8:07 pm

Akuru


Reißzwecke
Reißzwecke
Ich sah zu Sayoko. Sie funkelte Enma finster an, und ich sah förmlich wie sich ein Wutgewitter über ihrem Kopf zusammenbraute und sich jeden Moment entladen würde. Doch dazu kam es nicht, denn plötzlich kam dieser elende Hexer und hielt Enma ein Glas Wasser unter die Nase. Er laberte ihn mit irgendwelchen Provokationen voll und kippte auf einmal Wasser über Enmas Schuhe. Konnte dieses Kleinkind es denn nie sein lassen?!
„Von Null auf Hundert nicht wahr?“ grinste ihn diese kleine Ratte an und sprang auf den Nachbartisch. Enma begann zu schreien und verwandelte sich. Verdammt. Er war komplett von Sinnen und zerschmetterte den Tisch auf dem der Hexer stand. Ich fragte mich ob ich auch so aussehen würde, wenn ich meine 8 weiteren Fuchsschwänze bekomme. Ich fand es schlecht dass die Situation eskalierte doch, dass Enma auf den Zwergenhexer losging machte ihn irgendwie sympatischer. Die Aggression dieses Wolfes motivierte mich dazu gewalttätig zu werden... Mir wurde wieder heiß. Ich atmete tief durch und schloss die Augen. Als ich sie im nächsten Moment öffnete lag Enma schon am Boden. Ein schwarzhaariger Typ hatte ihn anscheinend bewusstlos geschlagen.
"Legt euch niemals mit einem Wolfsyokai an, der instinktiv handelt. Es könnte das Letzte gewesen sein, was ihr jemals tut." sagte er. Erst jetzt bemerkte ich, dass ein Kreis Schaulustiger um uns stand. Der Junge ging zu Ginger und fügte hinzu: "Das gilt besonders für dich.". Ich musst schmunzeln.

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290 Re: Forenrollenspiel: Yokai Academy am Mi Feb 22, 2012 8:29 pm

Sayuri


Spongebob
Spongebob
Er reagierte schnell wie erwartet. Seinen ersten Schlägen wich ist noch aus. Doch dann wurde es mir zu blöd, gegen ein wildes Tier konnte ich immer kämpfen, aber gegen einen ernst zu nehmenden Gegner gibt es hier wohl nicht. Schade. Ich ließ mich von ihm packen. In seinen Augen sah man eine leere. Er hat wohl echt seinen Verstand verloren. Mit mal ließ seine Kraft nach und sein Griff wurde schwächer bis er bewusstlos zu Boden sank. Ich musste mir ein Lachen verkneifen. Er verwandelte sich wieder zurück. Ein anderer Junge kam zu uns. Die anderen Schüler in der Kantine waren zurück gewichen. Er sah auf den Bubi herunter. "Legt euch niemals mit einem Wolfsyokai an, der instinktiv handelt. Es könnte das Letzte gewesen sein, was ihr jemals tut." Er sah zu mir rüber und sagte. "Das gilt besonders für dich." Ich stand langsam auf mit gesenktem Kopf und einer Hand an meinem Hals. Ich schnipste. Mein Besen erschien neben mir auf dem ich auch gleich Platz nahm. Noch immer hielt ich meinen Kopf gesenkt. „Noch so einer der verrücktspielt. Da wird der Möchtegernwolf aber viel zu tun haben das auch noch unter Kontrollen zu halten.“ Ich hob meinen Kopf. Ein Tropfen. Er musste mich doch erwischt haben. Ich nahm meine Hand vom Hals und leckte mir die Finger ab. „Ich weiß ganz genau was ich mache du brauchst mich nicht zu belehren.“ Ich sah ihm finster in die Augen und grinste. Die wunde musst versorg werden. Ich nickte, schnipste mit den Fingern und löste mich in Luft auf um auf meinem Zimmer wieder aufzutauchen. Wo ich meine Wunde versorgte und vor Freude lachte. Es wäre doch lustig wenn die kleine Hexe und er gegeneinander Kämpfen würden.

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291 Re: Forenrollenspiel: Yokai Academy am Mi Feb 22, 2012 9:27 pm

Leam


Letzer Aufenthaltsort: Unbekannt
Letzer Aufenthaltsort: Unbekannt
Ein Junge schlug Enma bewusstlos, bevor dieser Ginger die Kehle durchbeißen konnte. Ein Teil von mir wünschte sich, er hätte später eingegriffen. Dann wäre Ginger tot und Enma würde sicherlich von der Schule fliegen, das wären zwei Fliegen mit einer Klappe gewesen.
Ein anderer Teil hingegen war enttäuscht, dass ich mich nun nicht mehr um Enma kümmern konnte, da anscheinend sein Pate aufgetaucht war und er bewusstlos am Boden lag. Wohl oder übel müsste ich jetzt einen anderen Weg finden um meine Wut loszuwerden.
Enmas Pate richtete seine nächsten Worte an uns und die Gruppe von Schaulustigen, die um uns rumstanden.
"Legt euch niemals mit einem Wolfsyokai an, der instinktiv handelt. Es könnte das Letzte gewesen sein, was ihr jemals tut." Dann wandt er sich Ginger zu und ergänzte: "Das gilt besonders für dich."
Es war erbärmlich, dass ein paar nasse Füße ihn in ein wildes Raubtier verwandelten, völlig ohne Selbstbeherrschung. Er hatte ja noch nichtmals bemerkt, dass sein Pate ihn von hinten angriff und mit einem Mal bewusstlos schlagen konnte, so fixiert war er auf seine Beute gewesen.
Und so etwas hatte mich und praktisch das ganze Volk der Meerjungfrauen beleidigt; unsere Ehre beschmutzt; uns als niedere Wesen betitelt. Mit sowas musste ich mich nun wirklich nicht abgeben.
Entschlossen schritt ich rüber zu dem Jungen, den ich für Enmas Paten hielt.
"Du bist doch sicherlich Enmas Pate, nicht wahr? Wärest du so freundlich ihm etwas von mir auszurichten?"
"Ja, der bin ich, meine Name ist Kuromaru. Was soll ich ihm denn ausrichten und vor allem von wem?"
"Sehr erfreut. Ich bin Sayoko. Also, sag ihm bitte, dass er sich in Zukunft von mir fernhalten soll. Falls er es wagen sollte, mich nocheinmal derart zu beleidigen, wie er es vorhin getan hat, dann wird er es bitter bereuen. Das wäre auch schon alles, danke!"
Ich ging eilig aus der Kantine und steuerte wieder auf den See zu, an dem ich noch vor weniger als einer Stunde gesessen und gelesen hatte.
'Eine Abkühlung wäre ganz nett, bevor ich mir den Wut von der Seele singe.'

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292 Re: Forenrollenspiel: Yokai Academy am Mi Feb 22, 2012 10:26 pm

Es dauerte nich lange und ich war auch schon bei Erika. Sie war sichtlich mehr als nur erfreut mich zu sehen. Wir umarmten uns zur Begrüßung und ich fragte sie, ob sie nicht Lust habe einmal ins Kino zu gehen. Ansich konnte ich an diesen Lichtspielhäusern nichts finden. Sie erzählten oft immer die selben Geschichten und wurden nur was Bild und Ton angeht besser. Jedoch nichts im Vergleich zu dem, was man im wahren Leben erleben konnte. Aber da ich irgendwo einmal gelesen hatte, dass das Kino ein guter Ort sei um sich mit einem Mädchen, einer jungen Dame, zu treffen dachte ich mir nichts weiter dabei. Schließlich waren es ja doch geschichten, und ab und an war eine gute dabei. Wie liefen weniger Hand in Hand, mehr umschlang sie meinen Arm und lächelte fröhlich vor sich hin. Es war eine sehr entspannte, harmonische Situation, welche sich einfach nur gut anfühlte. Ich zahlte den Eintritt und wir betraten direkt den Saal, da der Film schon bald losging. Was mich betraf so hatte ich keinen Hunger und sie antwortete auf eine Anfrage meinerseits, dass sie schon gegessen hatte. Schon bald begann der Film, welcher von dem vermeintlichen Untergang der Samurai in Japan handelte. Es war besser so, dass man annahm, dass die Samurai ausgedient hatten, die Wahrheit war um einiges komplizierter. Aber was war schon einfach in dieser Welt? Richtig, nichts.
Während des Filmes zerbrach ich versehentlich die Lehne die zwischen unseren Sitzen war, wobei weniger versehentlich, mehr mit Absicht, so dass Erika sich an mich schmiegte und wie beide in Ruhe und zusammen den Film anschauen konnten. Es war ein sehr guter Film, denn der Fokus war auf der Geschichte und nicht auf irgendwelchen Effekten. Nachdem der Film zu Ende war saßen wir noch eine Weile einfach nur da und genossen unsere Zweisamkeit. Dann standen wir auf und verließen das Kino. Es war für sie auch schon Zeit, sich schlafen zu legen, so begleitete ich sie nach Hause bis vor ihre Haustür. Zuerst verabschiedeten wir uns nur, doch dann sprang ich über meinen Schatten und küsste sie. Mehr nicht, der Kuss war auch nciht allzu lang, doch es war gut so. Nach dem Kuss wurde sie sehr rot, selbst mein Gesicht wurde deutlich wärmer. Wir umarmten uns und ich versprach ihr morgen, beziehungsweise später wiederzukommen. Sie war sehr fröhlich, ich ebenfalls. Ich wandte mich um und verließ die Menschenwelt wieder.
Es war seltsam, dieses Gefühl wieder als Wolf zur Academy zu laufen und so drehte ich auch ab und machte mich auf zu den heißen Quellen. Ich brauchte Ruhe, denn ich musste nachdenken. Etwas in mir schien dieses andere Leben dem Leben als gnadenloser Schlächter vorzuziehen. Das war mehr als verständlich, denn ich hatte schon viele Yokai getötet und viel Blut gesehen. Nicht, dass ich es teilweise, vielleicht sogar größtenteils genossen hatte, aber das war nichts im Vergleich zu der Zeit, die ich mit Erika verbringen konnte. Dieses friedfertige, sorgenlose Leben hatte was für sich. Mir war klar, dass ich mein Leben dem Schutz der MEnschen widmen würde, dass ich weiterhin stärker werden würde und noch mehr Yokai töten würde, viel mehr. Aber neben all dem Zerfetzen und Zerreissen war sicher auch noch Platz für ein ruhiges, gesittes Leben. Ich musste mich mal wieder mit meinem vater treffen, denn er schaffte das ganz gut, also würde ich dass sicher auch hinkriegen, mehr oder weniger so gut wie er.
Die beruhigenden Dämpfe der heißen Quelle entspannten nun auch meine Muskeln vom Gemetzel an den niederen Dämonen. Jetzt, wo sich der Teufel ausgetobbt hatte konnte man vielleicht mit ihm reden. Das würde nichts daran ändern, dass wir ihn von Mary trennen würden, aber vielleicht an seinem weiteren Schicksal. Wer weiß, was das für ein Teufel war. Er schien sich mit alten Flüchen befasst zu haben, was ungewöhnlich für einen Teufel war. Ein ungewöhnlicher Teufel in einer ungewöhnlichen Hexe. Ich schien einen durch und durch ungewöhnlichen Schützling zu haben, was nichts schlechtes war. Ich würde an dieser Aufgabe wachsen und Mary die bestmögliche Schulzeit ermöglichen. Mit oder ohne Teufel, dass würde sich demnächst schon zeigen.
Nachdem ich für eine gute Stunde in der heißen Quelle gewesen war machte ich mich auf zur Academy. Es gefiel mir, alles im Überblick zu haben. Bei dem Chaos was derzeit herrschte defenetiv keine leichte Sache. Ich kam schon bald an der Academy an und verwandelte mich zurück. Am Tor erwartete mich bereits jemand. Es war Yuki, meine ehemalige Patin. Ich ging auf sie zu und sie schien kein besorgtes Gesicht zu machen, um Mary würde es also nicht gehen. Ich grüßte sie freundlich, sie zurück. Sie erzählte mir von einem Vorfall mit dem Ginger, dem Kitsune und einem neuen, ungehobelten Wolfsdämonen. Es schien wohl eine recht amüsante Begegnung gewesen zu sein. Dass der Ginger wohl jetzt mit aller Gewalt versuchte sich mit stärkeren anzulegen, damit jemand sein elendiges Leben beendete war eine gute Nachricht. Er war nicht mehr mein Problem, mehr ein Problem, welches sich derzeit selbst lösste. Typisch selbstbemittleidende Zauberwesen. Von niemandem verstanden, jeden provozieren. Ich hatte mit Mary großes Glück. Nicht jedes Zauberwesen zerfiel in Selbstmittleid oder provozierte seine Mitwesen aufs Gröbste, da sie irgendwann selbst schikaniert wurden, aber die Zahl derer die es taten war nicht gerade gering. Dieser Rotschopf schien eine Zierde dieser Versager zu sein.
Das sich Kuromaru eingemischt hatte war hingegen interessant. Er schien Pate dieses ungehobelten Möchtegernwolfes zu sein. Ich würde wohl mal später mit ihm reden, er konnte Ratschläge sicher gut gebrauchen, denn er konnte seinen Schützling nicht immer bewusstlos schlagen. Das würde die ganze Sache nur zuspitzen und unnötigerweise das Leben eines Wolfdämonen kosten, auch wenn es ein niederer zu sein schien. Dass er sich mit einer Meerjungfrau angelegt hatte war nicht weiter von Bedeutung. Mit der würde er schon selbst fertig werden. Nachdem sie mir von dem Vorfall erzählt hatte unterhielten wir uns noch eine Weile, bis ich dann, nachdem ich mich verabschiedet hatte, auf zu meinem Zimmer machte. Die Sonne würde schon bald aufgehen und viel zeit zum schlafen hatte ich nicht. Aber nach dem Gemetzel war ich auch nicht wirklich Müde und eine Stunde Schlad würde mehr als aussreichen.

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293 Re: Forenrollenspiel: Yokai Academy am Mi Feb 22, 2012 10:37 pm

Akuru


Reißzwecke
Reißzwecke
Da Sayoko ihrer Wut nicht freien Lauf gewähren konnte, ging sie zu dem schwarzhaarigen Jungen, der sich als Enmas Pate herausstellte, und bat ihm Enma etwas auszurichten: "...Also, sag ihm bitte, dass er sich in Zukunft von mir fernhalten soll. Falls er es wagen sollte, mich nocheinmal derart zu beleidigen, wie er es vorhin getan hat, dann wird er es bitter bereuen. Das wäre auch schon alles, danke!".
Danach eilte sie aus der Kantine.
Ich seufzte und brachte unsere Tabletts weg.
Mein nächster Herzschlag tat so höllisch weh, dass ich keuchend auf die Knie fiel. Es begann. Ich spürte ganz deutlich, dass es soweit war. Nichts konnte es jetzt verhindern. Ich sah mich schmerzverzerrt um und sah, dass mich alle anblickten. Weg. Ich musste sofort weg hier! Ich sprang mit einem Satz auf und sprintete aus der Kantine. Mein Herz raste und meine Körpertemperatur stieg ins Unendliche. Ich spürte ganz deutlich wie meine Fangzähne herausschossen. Während dem rennen nahm ich meine Yokai-Form an und nahm Kurs in Richtung Wald. Dort würde niemand sein. Irgendwann, als ich mir sicher gewesen bin, in einer Gegend zu sein in der ich ungestört war, bremste ich ab. Es war zwar recht warm, aber ich konnte meinen Atem sehen beim hecheln.
Diese Hitze... ich musste sie loswerden! Brüllen zerschmetterte ich zahllose Bäume um mich herum. Meine Tobsucht steigerte sich ins Unermessliche und mein Drang zu töten war so groß wie noch nie. Mein Geist hatte nun überhaupt keine Kontrolle mehr über meinen Körper. Egal wer hier auftauche würde, ich würde ihn sofort zerfleischen. Mein Herz schlug jetzt gefühlt 10 mal pro Sekunde und ich nahm alles surreal wahr. Ich dachte nur noch an Eines... VERNICHTEN! Ein stechender Schmerz machte sich in mir breit und steigerte sich sekündlich. Ich begann zu schreien. Ich schrie mir die Seele aus dem Leib und schließlich wurde mir schwarz vor Augen...

Als ich aufwachte, schlug ich blitzartig die Augen auf. Ich hatte nicht lange dort gelegen. Höchstens 2 Minuten. Der gesamte Wald, soweit man sehen konnte, war vereist. Ich stand auf - und fühlte mich großartig. Besser als jemals zuvor. Und plötzlich spürte ich sie : Meine 9 Fuchsschwänze. Ich grinste. Eine unglaubliche Stärke pulsierte durch mich. Auf dem Weg zurück zur Schule sah ich, welche Ausmaße die Eisfläche wirklich hatte - die Eisgrenze ging fast bis zum Schulgelände. Ich spürte wie stark meine eiskalte Aura nun war; bei jedem Schritt vereiste der Boden unter meinen Füßen. Es war ein herrliches Gefühl.
In Menschengestalt machte ich mich nun auf den Weg in mein Zimmer. Stets mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

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294 Re: Forenrollenspiel: Yokai Academy am Do Feb 23, 2012 12:23 am

SuperSscha


Spongebob
Spongebob
Als ich aufwachte, lag ich auf meinem Bett.
Neben mir lag der Schatten.
Er lächelte mich an.
"War spaßig heute, nicht wahr?"
Er sprach...ER SPRACH!
Mein Blick ging zu meinem Finger.
Er war nicht da, der Ring, er fehlte.
"Dein Pate hat ihn vergessen anzustecken.
Lass uns etwas Spaß haben."
Ich spürte, wie ich die Kontrolle verlor.
Schnell sprang ich auf und ging ins Badezimmer.
Dort wusch ich mir kurz das Gesicht.
Im Spiegel lächelte er mich weiter an.
"Komm schon.
Du weißt wo der Spalt ist.
Lass uns diesmal alleine gehen.
Ohne Aufsicht, ohne Risiko."
Ich schüttelte den Kopf, ich muss diesen Gedanken rausbekommen.
"Willst du etwa, dass wir hier spielen?
Ja, das könnte lustiger sein."
Meine Augen riss ich auf.
Nein.
Ich muss zum Spalt.
Ich will hier niemanden verletzen.
Ich stimme zu.
"Schön.
Dann lass uns gehen.
Doch dieses Mal, hältst du mich nicht zurück."
Sein Gesichtsausdruck wurde ernster.
Ich nickte und ging zum Fenster.
Es war noch Nacht.
Der Schatten neben mir.
"Lass mich, so geht es schneller."
Ich überlies ihm die Kontrolle.
Die gesamte Kontrolle.
Wir waren schnell da.
Sehr schnell.
Vor dem Tor blieben wir stehen.
"Hach ja, die Münze.
Das lässt sich doch sicherlich umgehen."
Ich fasste das Tor an und sprach.
Wieder diese Sprache.
Was ist das für eine Sprache.
Das Tor öffnet sich tatsächlich...
Was ist das für ein Teufel.
Drinnen schließt sich das Tor wieder.
Und ich sehe bereits die ersten paar Dämonen.
Sie erwidern meinen Blick und laufen weg.
"Sie rufen nur Verstärkung."
Wir gehen weiter.
Tatsächlich.
Nach einer Weile treffen wir auf eine kleine Armee niederer Dämonen.
"Holt Maevra!
Ich weiß sie ist da!
Wir haben noch was auszudiskutieren!"
Maevra?
Die Dämonen schreien jedenfalls, beim nennen des Namens.
"Worauf wartet ihr?
LOS!"
Die Armee löst sich auf.
"Maevra ist eine alte Bekannte von mir.
Wir werden nur kurz einen Kampf abhalten.
Keine Sorge wegen deinem Körper, sie ist schwächer als ich...viel schwächer."
Nach einer Weile kommt ein kleines Mädchen auf mich zu.
"Hallo, ich bin Maevra.
Wer bist du?"
Dieses Mädchen ist Maevra...sie ist maximal 12 Jahre alt.
"Du kennst mich.
Du hast mich reingelegt.
Wegen dir, bin ich alle paar Jahrzehnte an einen neuen Wirt gebannt."
Das Mädchen...es blickt mir in die Augen.
Das Lächeln ist verschwunden.
Sie schaut mich angstverzerrt an.
Ich verwandel mich.
Und das Mädchen weicht weg.
Es eilen Truppen von niederen Dämonen her.
Jeder einzelne hat Angst.
Doch IHM ist es egal.
ER spricht.
Nein.
ER schreit.
Die Dämonen bekämpfen sich gegenseitig.
Das Mädchen liegt auf dem Silbertablett.
"Hab Erbarmen.
Hab Nachsicht.
Ich wusste nicht was ich tat."
Es war IHM egal.
Kurz bevor ER was sagen konnte, stand das Mädchen auf.
Es blickte mich an, es verwandelte sich.
Es stand nun eine schwarze Version von IHM vor IHM.
Ab da weiß ich nichts mehr.
"Keine Sorge.
Er macht das immer so.
Bei einem ernsthaften Kampf, klinkt er den Wirt aus."
Der Schatten und die Kreatur sind unterschiedliche Wesen...
"Es dauert nicht mehr lange.
Der Kampf ist fast zuende.
Du solltest dich anschließend ausruhen."
Ausruhen...ja das sollte ich.
Meine Augen öffnen sich wieder.
Ich sehe das Mädchen vor mir.
Es atmet noch.
"Nehmen wir es mit.
Verpassen wir ihr eine Gehirnwäsche.
Die Zutaten für den Trank hast du ja."
Ich war wieder ich, aber der Schatten kontrolliert mich noch.
Das Mädchen war unter meinem Arm.
Es hatte keine Wunden, ich allerdings schon.
Ich sah die Wunden überall.
Ich spürte die Wunden überall.
Die Dämonen waren fast alle tot.
Die Überlebenden kämpfen immer noch.
Beim Tor lege ich wieder die Hand drauf und spreche.
Wir schreiten durch das Tor, und fliegen los.
Während dem Flug, höre ich wie sich das Tor schließt.
Bald würde die Sonne aufgehen.
In meinem Zimmer lege ich das Mädchen auf das Bett, und sitze mich an den Alchemietisch.
Es atmet leise vor sich hin.
...
Der Trank ist fertiggestellt.
Ich hebe den Kopf des Mädchen und lass es trinken.
Es atmet weiterhin ruhig.
"Lass es nicht aus den Augen.
Sag allen, auch ihr, es wäre deine kleine Schwester, die bei dir wohnen will."
Ich setze mich zu ihr...
Und schau mich an.
Überall Blut.
Überall Wunden.
"Ich überlasse dir wieder die Kontrolle.
Und vergiss den Ring nicht.
Wir wollen ja nicht, dass ER hier in der Schule rumwütet."
Mit diesen Worten und einem Zwinkern verschwindet der Schatten.
Ich schau sie mir an und streiche ihr die Haare aus dem Gesicht.
Eine kleine Schwester...

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295 Re: Forenrollenspiel: Yokai Academy am Do Feb 23, 2012 5:12 pm

"Enma..."
Diese Stimme, ich kannte sie, ich liebte sie, ich verfluchte sie.
"Enma..."
Sie soll still sein! Ich hielt mir die Ohren zu, doch auch das half nichts.
"Enma...Enma, warum hast du das getan?"
Diese Frage, auf die ich keine Antwort wusste.
"Wieso, Enma? Ich dachte wir wären Freunde."
"Sei still", flüsterte ich. "Sei still."
"Enma. Wieso? Was hab ich dir getan? Warum machst du das?"
"Sei endlich still! Nala!"


Ich fuhr aus dem Schlaf hoch. Mein Kopf pochte im gleichen Takt wie mein Herz. Ich hatte es schon wieder getan. Schon wieder...Verdammt.
Ich schlug mit der Hand auf das Bett ein, auf dem ich lag.
"Hey, hey, du machst das Bett kaputt."
Ich fuhr herum. Vor mir stand ein schwarzhaariger Junge und schaute mich abschätzend an. "Hast du dich beruhigt?"
"Wer bist du?", fragte ich misstrauisch.
"Kuromaru, dein Pate. Ich habe dich gestern aufgehalten."
"Wurde...jemand verletzt?"
Er schaute mich eine Weile schweigend an, an denen ich ihm am liebsten an die Gurgel gegangen wäre. Warum sagte er nichts? War es so schlimm?
"Nein", sagte er schließlich und ich atmete aus. "Bis auf die seelischen Verletzungen des Mädchens, Sayoko war ihr Name. Du sollst dich von ihr fernhalten. Wenn du es noch einmal wagen solltest, sie derart zu beleidigen, dann wirst du es bereuen."
"Ich habs zur Kenntnis genommen", murmelte ich. Keine Verletzten. Das war gut, sogar sehr gut.
"Willst du dich nicht entschuldigen?", fragte Kuromaru.
"Nö, wieso sollte ich?", gab ich zurück.
Kuromaru stellte sich direkt vor mich und schaute mir in die Augen. "Ich weiß nicht im Detail unter welchen Umständen du aufgewachsen bist, aber das hier ist eine Schule. Du musst lernen mit anderen umzugehen, egal wie schwer es dir fallen mag oder wie sehr du es verabscheust. Du bist ein Teil der Gemeinschaft hier, also benimm dich auch so. Du hast das Mädchen verletzt, es hat ihr weh getan, also entschuldige dich und mach es wieder gut."
Ich überlegte eine Weile, kam aber zum Schluss, dass eine Weile nicht genug war.
Ich setzte mich auf meinem Bett im Schneidersitz hin und schloss die Augen. "Lass mich nachdenken", sagte ich zu Kuromaru. "Stör mich bitte nicht."
"Gut, aber in ein paar Stunden fängt der Unterricht an."
"Ich werde nicht da sein. Heute nicht, und morgen vielleicht."
"WIe lange wirst du überlegen?", fragte Kuromaru.
"Bis ich eine Antwort habe."

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296 Re: Forenrollenspiel: Yokai Academy am Sa Feb 25, 2012 11:13 pm

Akuru


Reißzwecke
Reißzwecke
Auf meinem Zimmer angekommen bemerkte ich, dass Sayoko noch nicht da war.
Wo sie wohl hingestürmt ist? Sie war ziemlich sauer...
Was hatte Enma auch für ein Problem!? Selbst wenn es ihm ernsthaft schlecht ging, so konnte er das auch anders mitteilen. Ich schüttelte den Kopf. Das sollte mir jetzt vorerst nicht die gute Laune verderben. Ich ging duschen und setzte mich mit einem Buch über menschliche Völker auf die Fensterbank. Es war schon recht spät, aber ich machte mir irgendwie Sorgen um Sayoko. Auch wenn ich nicht glaubte, dass sie der Typ ist, der Dummheiten macht. Sollte sie vor 1 Uhr nicht zurück sein würde ich sie wohl suchen müssen. Immerhin wollte ich ein guter Pate sein.
Ich begann vergnügt mein Buch zu lesen.

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297 Re: Forenrollenspiel: Yokai Academy am Mo Feb 27, 2012 6:07 pm

Leam


Letzer Aufenthaltsort: Unbekannt
Letzer Aufenthaltsort: Unbekannt
Ich schwamm schon eine ganze Weile im See und erkundete ihn. Dabei sang ich einige beruhigende Lieder meines Volkes, darauf bedacht keine der Fische oder andere Seebewohner zu wecken, sofern sie denn schliefen.
Zu meiner Freude war der See tiefer und weitläufiger als er von außen den Anschein hatte und schon bald war die Wut über Enma in mein Unterbewusstsein zurückgedrängt worden.
Stattdessen betrachtete ich die Umgebung und erstellte eine Karte des Sees in meinem Kopf. Es gab viele Teile, die ich noch nicht erkundet hatte, doch das würde sich im Laufe des Schuljahres schnell ändern. Doch für jetzt reichte es erst einmal.
Auf einem besonders großen, hervorstehendem Felsstück ließ ich mich nieder und dachte nach.
Wie es wohl tagsüber aussah, wenn der schwache Schein des Mondes dem starken Strahlen der Sonne wich? Wenn die Seebewohner aus ihren Verstecken kamen und sich ab und an auf ein nettes Pläuschchen einließen? Möglicherweise könnten mir die Ältesten unter den Fischen auch ein oder zwei Lieder dieser Region beibringen. Auf jeden Fall würde ich den See in nächster Zeit häufiger besuchen kommen, das stand fest.
Während ich so meinen Gedanken nachhing driftete ich langsam in einen angenehmen Schlaf.

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298 Re: Forenrollenspiel: Yokai Academy am Mo Feb 27, 2012 7:55 pm

Akuru


Reißzwecke
Reißzwecke
Ich schaute auf die Uhr. Schon 0:53 Uhr? Seufzend legte ich mein Buch beiseite. Diese "Inuit" waren wirklich interessant. In Jogginghosen und einem T-Shirt sprang ich aus dem Fenster in die Nacht. Ich war mir ziemlich sicher, dass sie beim See sein würde. Doch da war sie nicht. Eigenartig. Ob ihr was zugestoßen ist? Ich suchte noch eine Weile lang das Schulgelände ab und gab es dann auf. "Ist ja nicht so als ob mich das was angeht, wo sie sich nachts rumtreibt, aber für einen Neuling ist dieses Verhalten mehr als merkwürdig... Naja was solls. Hoffen wir mal sie kommt morgen pünktlich zum Unterricht." zuckte ich mit den Schultern und machte mich auf den Rückweg.
Ich legte mich schließlich ins Bett. Das war zwar ein anstrengender Tag, aber immerhin hatte ich meine volle Stärke. Lächelnd schlief ich ein.

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299 Re: Forenrollenspiel: Yokai Academy am Mi Feb 29, 2012 6:46 pm

Leam


Letzer Aufenthaltsort: Unbekannt
Letzer Aufenthaltsort: Unbekannt
Seltsam bekannte, aber doch ungewohnte Geräusche waren es, die mich aus meinen erholsamen Schlaf weckten. Ein wenig desorientiert schaute ich mich um. 'Achja richtig, ich habe ja den See erkundet. Dabei muss ich wohl eingeschlafen sein.'
Eine Gruppe von Fischen, die scheinbar über einen anderen Fisch lästerten, schwamm an mir vorbei. Ihr Gespräch und die der anderen Seebewohner hatten mich wohl geweckt. Erst da wurde mir bewusst, was dies bedeutete. 'Oh Gott, es muss ja schon Morgen sein! Hoffentlich hat der Unterricht noch nicht angefangen.'
Schnell schwamm ich den Weg, den ich am Abend zuvor gekommen war, zurück und blickte in den Himmel. Die Sonne stand glücklicherweise noch tiefer, als ich es befürchtet hatte, d.h. die meisten Schüler waren wahrscheinlich noch nichtmals in der Kantine fürs Frühstück.
Ich war erleichtert, dass ich noch Zeit hatte mich fertig zu machen, andererseits auch etwas unsicher, wie Ryo auf mich reagieren würde. Schließlich war ich in der Nacht nicht im Zimmer gewesen und hatte ihm auch nicht gesagt, wo ich bin.
Naja, um das herauszufinden, müsste ich wohl einfach zurück aufs Zimmer.
Dies tat ich dann auch, wobei ich auf meinem Weg eine kleine Wasserspur hinterließ.
An unserer Zimmertür klopfte ich vorsichtshalber an und wartete eine Reaktion ab.

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300 Re: Forenrollenspiel: Yokai Academy am Mi Feb 29, 2012 8:37 pm

Akuru


Reißzwecke
Reißzwecke
Das widerliche Geräusch meines Weckers riss mich aus dem Land der Träume. Genervt machte ich ihn aus und setzte mich auf die Bettkante. Ich rieb mir noch einen Moment den Schlaf aus den Augen und gähnte ausgiebig. Hoffnungsvoll starrte ich mein unglaublich bequemes Bett an. "Es hilft ja alles nichts..." seufzte ich und ging ins Bad um mich fertig zu machen.
Um einiges wacher und vitaler kam ich dann wieder aus dem Bad um noch schnell meine Tasche zu packen.
Plötzlich klopfte es an der Tür. Wer will denn so früh etwas von mir? Ren? Oder vielleicht ein Freund von Sayoko? Ich öffnete die Tür und vor mir stand eine durchnässte Sayoko.
Ich starrte sie einen Moment lang verwirrt an und brachte schließlich ein "Guten Morgen!" heraus.
"Darf man fragen wo du warst?" fragte ich lächelnd.

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